Strandvillen Binz
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Historie der Insel Rügen

Die Geschichte bzw. Besiedlung Rügens lässt sich durch Funde bis in die mittlere Steinzeit (ca. 8000 v.Chr.) zurück verfolgen. Deutliche Zeichen einer frühen Besiedlung sind die zahlreichen Großsteingräber aus der Zeit zwischen 3000 bis 1800 v. Chr. , von denen heute noch ca. 50 existieren.

Von 200-600 n.Chr. verlassen die Rugier Rügen bei der Völkerwanderung. Anschließend lassen sich Ende des 6. Jh. auf Rügen die Ranen nieder, ein seefahrender kriegerischer Slawenstamm.

Um 1000 wird Rügen in der Chronik des Thietmar von Merseburg und in der Hamburgischen Kirchengeschichte des Adam von Bremen erstmals schriftlich genannt.

1630 besetzen schwedische Truppen die Insel Rügen, Napoleon okupiert Rügen sieben Jahre lang und 1815 schließlich fällt Rügen an Preußen.

Im 19. Jahrhundert sind die Fürsten von Putbus die mächtigsten und reichsten Bewohner Rügens. Wilhelm Malte I. baut Putbus zu einer der letzten Blüten fürstlicher Macht in Europa aus und legt in Lauterbach das erste Seebad auf Rügen an.

Während des Nationalsozialismus beginnen im Jahr 1936 die Arbeiten am KdF-Seebad Prora (KdF = Kraft durch Freude). Die Arbeiten am Renomméeprojekt der Nationalsozialisten werden nach Beginn des Zweiten Weltkrieges unterbrochen und nie vollendet. Teile von diesem Bau werden immer noch genutzt, unter anderem für ein Museum.